Was war das für ein Kinojahr! Alle deutschen Filme, die mehr als 1 Mio. Besucher*innen erreicht haben, waren FFF-gefördert. Ein Film ausgenommen, war der FFF Bayern darüber hinaus überall Hauptförderer. Beim erfolgreichsten Film in den deutschen Kinos überhaupt, ist der FFF Bayern sogar alleiniger Länderförderer gewesen. Das Kanu des Manitu, Die Schule der magischen Tiere 4, Wunderschöner, Die drei ??? und der Karpatenhund sowie Der Spitzname sind die Millionäre. Pumuckl und das große Missverständnis hat die Million kurz nach dem Jahreswechsel erreicht. Daneben gab es etliche weitere schöne Erfolge wie das Drama Dann passiert das Leben, das die Arthouse-Charts angeführt hat, und auch 22 Bahnen, Ein Mädchen namens Willow und No Hit Wonder haben ihr Publikum gefunden. Mit September 5 war eine bayerische Produktion in einer der Königskategorien für den Academy Award nominiert und hat mit neun Lolas den Deutschen Filmpreis dominiert. FFF-geförderte Filme liefen auf allen drei großen A-Festivals in Europa. Höchst erfreulich war der Preisregen für geförderte Talentfilme wie Cotton Queen, Karla und Critical Condition in Cannes, München, Venedig und Thessaloniki.
Aber was war das auch für ein Fernsehjahr! 15 FFF-geförderte Produktionen sind im TV und im Streaming gestartet, so viele wie schon lange nicht mehr. Dazu gehören der ARD- Quotenhit Spuren, der preisgekrönte Fernsehfilm Rosenthal und aufwendige Serien wie Smillas Gespür für Schnee bei Magenta. Bei RTL+ läuft seit Dezember die 2. Staffel der beliebten Serie Neue Geschichten vom Pumuckl. Im Frühjahr startete die lang erwartete 2. Staffel von Nine Perfect Strangers mit Nicole Kidman in der Hauptrolle. Die geförderte Serie Herrhausen gewann viele Preise und war auch für den International Emmy nominiert.